Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 2. Oktober 2026
Das Wichtigste in Kürze
- Dein Assistent auf WhatsApp. Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne zusätzliche App. Er erinnert dich, erklärt dir Briefe, hört dir zu und lernt dich mit der Zeit immer besser kennen.
- Eine KI, und das sagen wir offen. Sie kann sich irren, darum prüf Wichtiges nach. Im Notfall rufst du die Rettung unter 144.
- Fair für alle. Für die kostenlose Nutzung gibt es ein Wochenkontingent. Ist es aufgebraucht, geht es am Montag weiter. Deine Erinnerungen kommen trotzdem.
- Tipps, die zu dir passen. Höchstens fünf im Monat, und niemand bezahlt uns dafür. Magst du keine, sag einfach „Keine Tipps“.
- Deine Daten, deine Entscheidung. „Was weißt du über mich?“ zeigt dir dein Gedächtnis. „Vergiss …“ und „Lösch alles“ löschen es. Mehr steht in der Datenschutzerklärung.
- Jederzeit frei. Aufhören kannst du jederzeit mit einer Nachricht. 14 Tage lang kannst du außerdem ohne Grund zurücktreten.
- Bald dabei: Anrufe für dich, der Preisalarm und das Abo Plus.
Verbindlich ist der vollständige Text unten.
1. Wer wir sind und wofür diese AGB gelten
mindloop ist ein persönlicher KI-Assistent auf WhatsApp. Es ist eine Marke des Einzelunternehmens von Gökhan Sagir, Erdbergstraße 121/9, 1030 Wien, Österreich. Wenn hier „wir“ steht, ist er gemeint. Alle Angaben zum Unternehmen stehen im Impressum.
So erreichst du uns:
- E-Mail: support@mindloop.at
- Brief: an die Anschrift oben
- WhatsApp: im Chat mit deinem Assistenten. Dort antwortet dir eine KI, kein Mensch. Einen Rücktritt oder eine Kündigung kannst du ihm trotzdem schreiben. Sie gelten dann als bei uns eingegangen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dir und uns über mindloop. mindloop ist für Verbraucherinnen und Verbraucher und ihren privaten Alltag gemacht. Für WhatsApp selbst gelten die Bedingungen von WhatsApp. Nutzt du mit mindloop einen Kalender von Google, Apple oder Microsoft, gelten dafür auch dessen Bedingungen.
2. Was mindloop für dich tut
Du schreibst deinem Assistenten auf WhatsApp wie einem Freund, als Text oder als Sprachnachricht. Beim ersten Hallo gibst du ihm einen Namen und eine Stimme und, wenn du schreibst, auch einen Charakter. Das kann er heute:
- Reden und helfen: Er beantwortet Fragen, erklärt dir Dinge, hilft dir beim Schreiben und hört dir zu. Braucht eine Frage aktuelles Wissen, sieht er im Internet nach. Er spricht Deutsch, Englisch, Türkisch, Serbisch, Ungarisch und Arabisch. Bosnisch und Kroatisch versteht er auch.
- Sich an dich erinnern: Was du ihm erzählst, merkt er sich in deinem Gedächtnis und nutzt es, wenn es dir hilft. „Was weißt du über mich?“ zeigt dir, was er weiß. „Woher weißt du das?“ zeigt dir, wann du es gesagt hast.
- Erinnern und Termine: Er erinnert dich zu der Zeit, die du ihm sagst, einmal, täglich oder wöchentlich. Er trägt deine Termine ein und erinnert dich am Vorabend daran. Über den Knopf „In Kalender“, ein Kalender-Abo oder deinen Google Kalender kommen sie in deinen Kalender.
- Fotos, Dokumente und Sprachnachrichten: Er liest Fotos, Briefe, PDFs, Word- und Excel-Dateien und erklärt dir in einfachen Worten, was drinsteht und was zu tun ist. Deine Sprachnachrichten versteht er, von Videos nur den Ton. Er kann dir auch mit seiner Stimme antworten. Sehr große Dateien und lange Dokumente kann er nicht lesen. Das sagt er dir dann.
Tipps zu deinen Interessen
Dein Assistent meldet sich auch von selbst, wenn es zu deinen Interessen etwas Neues gibt, das du gern rechtzeitig wüsstest, etwa eine Vorstellung, ein Konzert, ein Vorverkaufsstart, eine Neuerscheinung, ein Fest oder ein Ausflug. Solche Tipps gehören zu dem, was er für dich tut, wie bei einem Freund, der an dich denkt.
- Unabhängig: Für Tipps bekommen wir kein Geld und keine Provision, auch nicht über Links. Für Plus oder andere Angebote von uns gibt es keine Tipps.
- Selten: höchstens fünf Tipps im Monat. Was du dir selbst wünschst, etwa mit „Sag mir Bescheid, wenn …“, zählt nicht dazu.
- Wie er schreibt: Hast du ihm in den letzten 24 Stunden geschrieben, kommt der Tipp als normale Nachricht. Sonst kommt zuerst eine kurze Vorlage, die WhatsApp freigegeben hat. Mit „Zeig her“ bekommst du den ganzen Tipp. Gibt es diese Vorlage in deiner Sprache noch nicht, wartet der Tipp, bis du wieder schreibst.
- Abstellen: Schreib deinem Assistenten „Keine Tipps“. Dann kommt von selbst nur noch, was du dir gewünscht hast. „Weniger davon“ stellt nur die Themen eines Tipps ab. Willst du die Tipps wieder, sag es ihm einfach.
- Nachprüfen: Eine KI stellt jeden Tipp aus öffentlichen Seiten zusammen und prüft ihn an seiner Quelle. Trotzdem kann einmal etwas nicht stimmen. Prüf Datum, Ort und Preis beim Veranstalter nach, bevor du etwas kaufst. Was du buchst oder kaufst, machst du beim jeweiligen Anbieter, zu dessen Bedingungen.
Dein Assistent lernt dazu
Dein Assistent lernt dich mit jedem Gespräch besser kennen. Daneben lernt mindloop für alle: Die Gespräche werden automatisch auf Fehler geprüft, und daraus entstehen neue Regeln oder Verbesserungen am Programm. Sie gelten erst nach unserer Freigabe. Außerdem sammelt mindloop Wissen über Ämter in Österreich. Als gesichert gilt nur, was eine amtliche Seite bestätigt. Ein KI-Modell wird dabei nicht trainiert. Dein Assistent kann sich so mit der Zeit verändern. Das gehört zu mindloop. Welche Daten dafür verwendet werden, steht in der Datenschutzerklärung.
Was es noch nicht gibt
Auf mindloop.at zeigen wir auch, woran wir gerade arbeiten. Noch nicht verfügbar sind:
- Anrufe für dich, etwa in der Ordination, im Restaurant oder beim Friseur, und damit auch die kostenlosen Anrufe im Monat;
- der Preisalarm für Schnäppchen;
- das Nachfragen, wenn du auf eine Erinnerung nicht reagierst;
- Google Kalender für alle: Bis Google mindloop freigibt, geht das nur für einzelne Testpersonen;
- das Abo Plus.
Heute macht dein Assistent auch keine Termine für dich aus und schreibt niemandem in deinem Namen. Er kauft nichts und bezahlt nichts. Kommt etwas davon dazu, sagen wir es dir und ergänzen diese AGB, wo es nötig ist.
3. mindloop ist eine KI
- Eine KI, kein Mensch: Dein Assistent arbeitet mit Sprachmodellen von OpenAI. Er redet natürlich mit dir. Dass er eine KI ist, sagt dir schon der Concierge beim ersten Hallo. Fragst du ihn ernsthaft, sagt er es dir offen.
- Er kann sich irren: Antworten können falsch, unvollständig oder veraltet sein, auch wenn sie sicher klingen. Das gilt auch für das, was er aus Fotos, Briefen und Sprachnachrichten herausliest oder im Internet findet. Prüf Wichtiges selbst nach, besonders Fristen, Beträge, Termine und Adressen, am besten im Original.
- Keine Beratung: Er ersetzt keine Ärztin und keinen Arzt, keine Rechts- oder Steuerberatung und keine Auskunft einer Behörde. Bei Gesundheitsfragen hilft dir die Gesundheitsnummer 1450.
- Im Notfall: Ruf sofort die Rettung unter 144. Geht es dir seelisch schlecht, erreichst du die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter 142, anonym und kostenlos. Dein Assistent kann keinen Notruf absetzen und niemanden für dich verständigen.
- Du entscheidest: Was du mit seinen Antworten machst, entscheidest du selbst.
4. Wie der Vertrag zustande kommt
- Du schreibst mindloop auf WhatsApp, etwa über den Knopf „Auf WhatsApp starten“ auf mindloop.at. Bevor du absendest, kannst du deine Nachricht noch ändern.
- Der Concierge von mindloop begrüßt dich. Dabei weist er dich auf diese AGB, die Datenschutzerklärung und dein Rücktrittsrecht hin und schickt dir die Links dazu.
- Antwortest du auf die Begrüßung, mit einer Nachricht oder einem Knopf, ist der Vertrag über die kostenlose Nutzung geschlossen. Ab dann gelten diese AGB.
- Gleich danach schickt dir der Concierge diese AGB als PDF, als Bestätigung deines Vertrags, und es geht los.
Eine Anmeldung, ein Passwort oder Zahlungsdaten brauchst du nicht. Den Vertrag schließt du in der Sprache, in der dich der Concierge begrüßt: Deutsch, Englisch, Türkisch, Serbisch, Ungarisch oder Arabisch. Diese AGB gibt es auf Deutsch. Vorne im PDF stehen die Kurzfassungen dieser AGB und der Datenschutzerklärung auch in deiner Sprache. Das PDF kannst du in WhatsApp speichern und jederzeit wieder öffnen. Die aktuelle Fassung findest du immer auf mindloop.at/agb; wie sie sich für dich ändern kann, steht in Abschnitt 14. Euren Chat hast du in WhatsApp. Gespeichert ist er auch bei uns (siehe Datenschutzerklärung).
5. Wer mindloop nutzen kann
- mindloop ist für Erwachsene ab 18 Jahren.
- Nutze mindloop für dich privat, nicht für ein Unternehmen, etwa um Daten von Kundinnen und Kunden zu verwalten.
- Dein Assistent gehört zu deiner WhatsApp-Nummer. Wer dein WhatsApp benutzt, kann mit ihm schreiben und erfährt, was er über dich weiß. Schütz dein Handy deshalb, etwa mit einer Sperre. Gibst du deine Nummer auf, schreib vorher „Lösch alles“.
6. Kostenlos, mit Wochenkontingent
mindloop ist kostenlos. Damit das für alle so bleiben kann, hat jede Person ein Wochenkontingent. Gemeint sind die Kosten, die deine Nutzung bei unseren KI-Anbietern verursacht. Sie sind derzeit auf 5 US-Dollar pro Woche begrenzt. Dazu zählen Antworten, Suchen im Internet, das Lesen von Fotos und Dokumenten, Sprachnachrichten und das Lernen aus euren Gesprächen. Was mindloop für alle tut, etwa die Fehlerprüfung, zahlen wir, ebenso deine Tipps. Das zählt nicht dazu. Die Woche beginnt am Montag um 0 Uhr (Wiener Zeit).
- Wird es knapp, sagt dir dein Assistent das vorher.
- Ist das Wochenkontingent aufgebraucht, sagt er es dir einmal. Dann antwortet er bis Montag nicht. Fotos, Dokumente und Sprachnachrichten aus dieser Zeit liest und hört er auch später nicht. Deine Nachrichten bleiben gespeichert.
- Deine Erinnerungen kommen trotzdem, Tipps erst wieder ab Montag.
- Willst du in dieser Zeit etwas löschen lassen, die Tipps abstellen oder eine Einwilligung widerrufen, schreib uns eine E-Mail.
- Senken wir das Wochenkontingent, gilt das als Änderung an mindloop (Abschnitt 14).
Plus
Plus gibt es noch nicht. Bevor es kommt, ergänzen wir diese AGB um seine Bedingungen. Bestellen kannst du Plus dann nur selbst und ausdrücklich. Vorher siehst du, was es kostet und was es dir bringt. Ohne dein ausdrückliches Ja verlangen wir nie Geld von dir.
7. Rücktrittsrecht
Von jedem Vertrag über mindloop kannst du innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen zurücktreten (§ 11 FAGG). Das gilt auch für die kostenlose Nutzung.
- So geht es: Eine bestimmte Form brauchst du nicht. Es genügt eine Nachricht an deinen Assistenten, eine E-Mail oder ein Brief. Du kannst auch die Funktion „Vertrag widerrufen“ auf mindloop.at/widerrufen nutzen.
- Was dann passiert: Der Rücktritt kostet dich nichts. Der Vertrag endet, und wir löschen deine Daten wie in Abschnitt 13.
Für die Belehrung gibt es einen gesetzlichen Mustertext (Anhang I FAGG). Wir geben ihn hier wörtlich wieder. Deshalb steht darin „Sie“, und „Widerruf“ heißt dasselbe wie Rücktritt. Lieferkosten gibt es bei mindloop nicht, und für die kostenlose Nutzung zahlst du nichts.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Gökhan Sagir, Erdbergstraße 121/9, 1030 Wien, Österreich, E-Mail: support@mindloop.at) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online unter mindloop.at/widerrufen ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück)
- An Gökhan Sagir, Erdbergstraße 121/9, 1030 Wien, Österreich, E-Mail: support@mindloop.at:
- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
- Bestellt am (*)/erhalten am (*)
- Name des/der Verbraucher(s)
- Anschrift des/der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
8. Deine Pflichten
- Nutze mindloop nur im Rahmen der Gesetze. Schick keine rechtswidrigen Inhalte, etwa Drohungen, Hetze oder Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern.
- Schick Fotos, Dokumente und Angaben anderer Menschen nur, wenn du das darfst, etwa weil es um eure gemeinsamen Angelegenheiten geht oder sie einverstanden sind.
- Versuch nicht, die Schutzregeln deines Assistenten zu umgehen, und nutze ihn nicht, um anderen zu schaden.
- Lass keine Programme oder Bots mit ihm schreiben. Überlaste oder störe mindloop nicht absichtlich.
Verstößt du schwer oder trotz Hinweis wiederholt dagegen, können wir mindloop für dich sperren und den Vertrag ohne Frist beenden. Bei leichteren Verstößen weisen wir dich zuerst darauf hin. Ob wir sperren, entscheidet ein Mensch, nicht die KI.
9. Verfügbarkeit
- Wir bemühen uns, dass dein Assistent rund um die Uhr antwortet. Versprechen können wir das nicht, denn mindloop braucht WhatsApp und unsere KI-Anbieter, und auch bei uns kann es Störungen oder Wartungen geben. Deine Rechte aus der Gewährleistung (Abschnitt 10) bleiben davon unberührt.
- WhatsApp lässt deinen Assistenten von selbst nur innerhalb von 24 Stunden nach deiner letzten Nachricht frei schreiben. Danach geht das nur mit Vorlagen, die WhatsApp freigegeben hat. Erinnerungen kommen dann als kurze Vorlage, derzeit auf Deutsch.
- Wäre eine Erinnerung wegen einer Störung mehr als eine Stunde zu spät, schickt er sie nicht mehr. Er sagt es dir, sobald du ihm wieder schreibst.
- Ob WhatsApp KI-Assistenten wie mindloop zulässt, entscheidet WhatsApp. Lässt es mindloop nicht mehr zu, können wir mindloop einschränken oder beenden (Abschnitt 13).
10. Gewährleistung
Für mindloop gilt die gesetzliche Gewährleistung für digitale Leistungen nach dem Verbrauchergewährleistungsgesetz (VGG), auch bei der kostenlosen Nutzung.
- Wie lange: mindloop wird laufend bereitgestellt. Deshalb stehen wir für jeden Mangel ein, der auftritt oder sich zeigt, solange dein Vertrag läuft (§ 18 Abs. 2 VGG).
- Aktualisierungen: Was mindloop braucht, um weiter dem Vertrag zu entsprechen, bekommst du von selbst, solange dein Vertrag läuft. Installieren musst du nichts.
- Was du brauchst: ein Handy oder einen Computer mit WhatsApp in einer aktuellen Version und eine Internetverbindung. Deren Kosten trägst du selbst. Für den Knopf „In Kalender“ und das Kalender-Abo brauchst du eine Kalender-App, für Google Kalender ein Google-Konto.
- Wenn etwas nicht geht: Sag es deinem Assistenten oder schreib uns. Dann musst du uns helfen herauszufinden, ob es an deinem Gerät oder deiner Verbindung liegt, soweit das nötig ist und du es kannst (§ 19 Abs. 4 VGG). Meist reicht eine kurze Beschreibung oder ein Bildschirmfoto. Zugriff auf dein Handy brauchen wir nie.
11. Haftung
Wir haften dir nach dem Gesetz, mit einer Grenze. Sie gilt, wenn wir einen Sach- oder Vermögensschaden nur leicht fahrlässig verursachen, also durch ein Versehen, das auch sorgfältigen Menschen passieren kann. Dann haften wir dafür bis zu 1.000 Euro je Schadensfall. Das gilt auch, wenn den Schaden jemand verursacht, für den wir einstehen müssen, etwa einer unserer Dienstleister. Der Grund: mindloop ist kostenlos, und wir können nicht wissen, wofür du die Antworten deines Assistenten verwendest.
Diese Grenze gilt nicht:
- für Schäden an der Person, also wenn jemand verletzt wird oder an der Gesundheit Schaden nimmt;
- wenn wir oder jemand, für den wir einstehen müssen, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht;
- für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz;
- für deine Rechte aus der Gewährleistung (Abschnitt 10);
- für Schadenersatz nach der Datenschutz-Grundverordnung (Art. 82 DSGVO).
Für fremde Webseiten und für Angebote anderer, auf die dein Assistent hinweist, etwa in einem Tipp, sind deren Anbieter verantwortlich. Verträge darüber schließt du mit ihnen, nicht mit uns.
12. Deine Inhalte und deine Daten
- Die Rechte an mindloop, also an Software, Name, Logo und Texten, liegen bei uns oder bei denen, die uns die Nutzung erlauben. Du darfst mindloop nutzen, solange dein Vertrag läuft.
- Was du schreibst und schickst, bleibt deins. Du räumst uns daran nur die Rechte ein, die mindloop braucht, um dir zu antworten, dich zu erinnern, dich kennenzulernen, dir Tipps zu schicken und mindloop zu verbessern.
- Was dein Assistent für dich schreibt, etwa einen Brief, darfst du frei verwenden.
- Wie wir mit deinen Daten umgehen, wer sie bekommt und welche Rechte du hast, steht in der Datenschutzerklärung. Deine Rechte nach der DSGVO hast du unabhängig von diesen AGB. Eine Einwilligung steckt nicht in diesen AGB. Wo es eine braucht, gibst du sie im Chat, mit deiner Nachricht, deiner Bitte oder deinem Ja.
13. Laufzeit, Kündigung und Löschen
Wenn du aufhören willst
- Die kostenlose Nutzung läuft unbefristet. Du kannst sie jederzeit beenden, ohne Frist und ohne Kosten, mit einer Nachricht an deinen Assistenten oder an uns.
- Hörst du nur auf zu schreiben, läuft der Vertrag weiter. Dein Gedächtnis und eure Gespräche bleiben dann gespeichert, bis du sie löschst oder der Vertrag endet.
Löschen
- Mit „Vergiss …“ löschst du Einzelnes.
- „Lösch alles“ löscht dein Gedächtnis samt euren Gesprächen, Fotos, Dokumenten, Sprachnachrichten, Erinnerungen und Terminen. Vorher fragt dich dein Assistent zur Sicherheit noch einmal. Nach deinem Ja lässt es sich nicht rückgängig machen. Neu anfangen kannst du jederzeit.
- Endet der Vertrag, durch dich oder durch uns, löschen wir deine Daten wie bei „Lösch alles“. Einzelne Daten behalten wir nur, wenn wir sie noch brauchen, um Rechtsansprüche geltend zu machen oder abzuwehren. Kommt deine Kündigung oder dein Rücktritt nicht aus deinem Chat, fragen wir dich dort zur Sicherheit, bevor wir löschen.
- Was aus technischen Gründen noch kurz bleibt, etwa in den Sicherungen, steht in der Datenschutzerklärung.
Wenn wir beenden
- Wir können die kostenlose Nutzung mit einer Frist von einem Monat kündigen, etwa wenn wir mindloop einstellen oder du es lange nicht genutzt hast. Das sagen wir dir per WhatsApp.
- Ohne Frist kündigen wir nur aus wichtigem Grund. Das ist etwa ein schwerer Verstoß gegen Abschnitt 8. Es kann auch sein, dass du jünger als 18 bist oder dass wir mindloop nicht mehr anbieten dürfen, zum Beispiel weil WhatsApp es nicht mehr zulässt.
14. Änderungen
Änderungen an mindloop
Dass mindloop laufend dazulernt und sich dadurch verändert (Abschnitt 2), gehört dazu. Andere Änderungen machen wir nur aus einem triftigen Grund:
- um mindloop zu verbessern oder zu erweitern;
- um Fehler zu beheben oder die Sicherheit zu erhöhen;
- weil sich WhatsApp, OpenAI oder andere Dienste ändern, die mindloop braucht, oder weil deren Kosten deutlich steigen;
- wegen neuer Gesetze, Urteile oder behördlicher Vorgaben.
Eine Änderung kostet dich nichts, und wir sagen dir klar, was sich ändert. Beeinträchtigt sie deine Nutzung mehr als nur geringfügig, sagen wir es dir rechtzeitig vorher per WhatsApp. Du erfährst dann, was sich ändert, ab wann, und dass du den Vertrag kostenlos auflösen kannst. Das geht innerhalb von 30 Tagen nach der Änderung (§ 27 VGG).
Änderungen dieser AGB
- Wir ändern diese AGB nur aus den triftigen Gründen oben, etwa wenn wir neue Funktionen anbieten. Was nur zu deinem Vorteil ist, gilt sofort.
- Andere Änderungen schicken wir dir mindestens 30 Tage vorher per WhatsApp, mit einem Link zur neuen Fassung und einer kurzen Erklärung.
- Bist du nicht einverstanden, kannst du bis dahin widersprechen. Eine Nachricht genügt. Dann gelten für dich die bisherigen AGB weiter, und wir können den Vertrag mit einer Frist von einem Monat kündigen.
- Widersprichst du nicht, gilt die neue Fassung als angenommen. Darauf weisen wir dich in der Nachricht eigens hin.
- Auf diesem Weg ändern wir nie einen Preis. Auch was in diesen Abschnitten steht, ändern wir so nie zu deinem Nachteil: 7 (Rücktritt), 10 (Gewährleistung), 11 (Haftung), 12 (deine Inhalte und Daten) und 13 (Kündigung und Löschen). Dafür brauchen wir dein ausdrückliches Ja.
- Was mindloop für dich tut (Abschnitte 2 und 6), ändert sich nur nach den Regeln für Änderungen an mindloop oben, nie auf diesem Weg.
15. Recht und Streit
- Es gilt österreichisches Recht. Lebst du gewöhnlich in einem anderen Staat, behältst du auch den Schutz der zwingenden Gesetze dieses Staates.
- Für Streitigkeiten sind die Gerichte zuständig, die das Gesetz vorsieht.
- Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleiben die übrigen wirksam.
- Gibt es ein Problem, schreib uns bitte (Abschnitt 1). Meist lässt es sich schnell klären. Finden wir gemeinsam keine Lösung, nennen wir dir schriftlich die zuständige Schlichtungsstelle und ob wir an ihrem Verfahren teilnehmen.